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Neue Stadtteilzentren kommen - Anker für eine bunte Nachbarschaft

Lebendige Kieze mit wohnortnahen Beratungs- und Begegnungsangeboten, die Stärkung aktiver Nachbarschaften sowie stabile Sozialstrukturen sind Teil unserer LINKEN Leitlinien der Bezirkspolitik. Mit der Vereinbarung zur Bildung des Bezirksamts haben wir uns 2016 gegenüber Grünen und SPD für die Einrichtung neuer Nachbarschaftszentren im Bezirk eingesetzt. Wir wollen das bisherige IntiHaus am Mehringplatz als Nachbarschaftszentrum (Friedrichstraße 1–3) weiter entwickeln und ein Stadtteilzentrum in Friedrichshain West aufbauen. Noch in diesem Herbst eröffnet die Nachbarschaftseinrichtung in der Pauline-Staegemann-Straße und verbessert sofort die wohnortnahe Versorgung mit Angeboten und Veranstaltungen.

Ein langer Weg
Die Planungen für ein Stadtteilzentrum in Friedrichshain reichen bis ins Jahr 2013 zurück. 2016 entschied sich das Bezirksamt FriedrichshainKreuzberg für das ehemalige Polizeidienstgebäude in der Friedenstraße 31–32 als Standort für ein neues Stadtteilzentrum. Für den Umbau konnte eine Förderung im Rahmen der Stadtumbau-Förderung akquiriert werden. Damit das Stadtteilzentrum in der Friedenstraße schnellstmöglich realisiert werden kann, hat der Hochbauservice des Bezirksamts 2019 die Verantwortung für den Bau übernommen und die Bauplanung auf den Weg gebracht. 2021 rechnen wir mit Baubeginn, der bis 2023 abgeschlossen werden soll. Das Stadtteilzentrum wird von der Volkssolidarität betreut werden, die seit fünf Jahren mit Unterstützung des Sozialamts das Büro für Stadtteil- und Seniorenarbeit in Friedrichshain organisiert. Schon seit 2017 bietet die Volkssolidarität auf dem Hof des zukünftigen Stadtteilzentrums in der Friedenstraße 32 für Nachbarinnen und Nachbarn die Möglichkeit zum Gärtnern, zum Kochen, Möbel zu bauen oder Nachbarschaftskino zu veranstalten. Mit der »Stadtteilwerkstatt Friedenstraße« begleitet die Volkssolidarität die Nachbarschaft in den nächsten Jahren der Planungs- und Bauphase bis zur Eröffnung des Stadtteilzentrums. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind in die Entwicklung einbezogen – besonders der Ausbau einer Holzwerkstatt mit nachbarschaftlicher Möbelproduktion und eine Plastik-Recycling-Werkstatt auf dem Gelände befinden sich in der Umsetzung. Nach Fertigstellung werden diese Angebote in den Neubau überführt.

Pauline-Staegemann-Straße
Bis zur Fertigstellung der Friedenstraße wird ab Herbst 2020 die neu gebaute Begegnungsstätte in der Pauline-Staegemann-Straße die Aufgaben des zukünftigen Stadtteilzentrums übernehmen. Damit ergeben sich für die Bewohnerinnen und Bewohner des Friedrichshainer Westens sofort verbesserte Möglichkeiten für Veranstaltungen, Kurse und Begegnungen. Mit Fertigstellung des Stadtteilzentrums Friedenstraße sollen die Angebote dann mit ins neue Stadtteilzentrum umziehen, die Nachbarschaftseinrichtung in der Pauline-Staegemann-Straße dann als Ergänzungsstandort des Stadtteilzentrums erhalten bleiben. Die Räume sind sehr gut für Beratungs-, Seminar- und Gruppenangebote zu nutzen, die verkehrsgünstige Lage in direkter Nähe zum Alex eignet sich besonders gut für Bildungsangebote. Während in der Friedenstraße Nachbar*innen handwerklich tüfteln, gärtnern und Nachbarschaftsfeste organisieren, wird in der Pauline-Staegemann-Straße Wissen vermittelt, digital gelernt und organisiert.
Die Möglichkeiten für die Volkssolidarität, diese Angebote zu organisieren, sind in diesem Jahr gewachsen. Das Stadtteilzentrum Friedrichshain-West wird jetzt durch das Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren des Landes gefördert und auch der Bezirk hat seine finanzielle Zuwendung verstärkt. Wenn wir noch im Herbst gemeinsam mit der Volkssolidarität den Einzug in der Pauline-StaegemannStraße feiern und 2023 das neue Stadtteilzentrum in der Friedenstraße eröffnen, dann ist das ein Erfolg LINKER Politik auf Landes- und Bezirksebene.

Knut Mildner-Spindler, Sozialstadtrat

klar.links Ausgabe #5 September/Oktober 2020


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