»Angriff« statt Frontalangrif
Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Bundesregierung will tatsächlich die Axt an unser Rentensystem legen. Das Rentenalter soll schrittweise weiter steigen. Selbst wer 45 Versichertenjahre auf dem Buckel hat, soll nicht mehr ohne Abschläge vorzeitig in Rente gehen können. Für viele künftige Rentner*- innen werden die Pläne von CDU/CSU und SPD so vor allem eine kalte Rentenkürzung bedeuten.
Zugleich soll es ab 2032 keine Garantie mehr geben, dass die Renten in gleichem Maße wie die Löhne steigen. Stattdessen soll ein Teil der Rentenbeiträge verpflichtend in Kapitalanlagen fließen. Die Höhe der Renten wird so auch zum Spielball von Kursschwankungen bis hin zu Finanzkrisen. Doch trotz aller Regierungspropaganda: Dieser Frontalangriff auf unser Rentensystem wird weiter von einer klaren Mehrheit im Land abgelehnt. Und gemeinsam mit meiner Fraktion Die Linke werde ich im Bundestag weiter Druck machen, dass die Pläne noch gestoppt werden und es zu einer echten, sozialen Rentenreform kommt.
Pascal Meiser, Mitglied des Deutschen Bundestags

