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180 Arbeitsplätze sind in Gefahr

Pressemitteilung von Halina Wawzyniak zur Entscheidung der Bundesbank, Euro-Banknoten nicht mehr in Kreuzberg drucken zu lassen.

Zur aktuellen Debatte um die Vergabe des Auftrages zum Druck von Euro-Banknoten und die akute Bedrohung von Arbeitsplätzen am Standort Friedrichshain-Kreuzberg der Bundesdruckerei erklärt Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete der LINKEN im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg:

„Mit der Entscheidung der Bundesbank, den Druck von Euro-Banknoten in Zukunft an zwei ausländische Unternehmen zu vergeben, sind am Standort Kreuzberg der Bundesdruckerei mindestens 180 Arbeitsplätze gefährdet.

Meine Unterstützung gilt den Forderungen der Belegschaft. Der Vorstand der Bundesbank muss seine Entscheidung überdenken. Es kann nicht angehen, dass eine bundeseigene Bank Arbeitsplätze in einem Unternehmen zur Disposition stellt, das vor einem Jahr, damals auch unterstützt von der LINKEN, wieder verstaatlicht worden ist.

DIE LINKE wird den Vorgang auch im Bundestag thematisieren. Meine Erwartung ist, dass die Vergabekammer des Bundeskartellamtes am 27.August 2010 dem Einspruch der Bundesdruckerei gegen das Vergabeverfahren stattgibt und das Vergabeverfahren wieder neu aufrollt. Noch können die Arbeitsplätze gerettet werden. Solidarität, nicht nur aus Friedrichshain-Kreuzberg ist dringend erforderlich.“


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