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Pflege

Selbstbestimmung für Alle.

Friedrichshain-Kreuzberg ist der jüngste Bezirk Berlins. DIE LINKE erinnert aber immer wieder daran, dass auch in unserem Bezirk die Qualität der Angebote für Pflegebedürftige stationär wie ambulant verbessert werden muss. Als Herausforderung für unseren Bezirk erweist sich zudem, dass die erste Generation der Migrantinnen und Migranten älter und zum Teil auch pflegebedürftig wird.

Viele Menschen sind aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit auf Unterstützung und Pflege angewiesen, in der Familie, bei Freundinnen und Freunden oder in professionellen Einrichtungen. Immer mehr schwerbehinderte Menschen wollen selbstbestimmt im eigenen Wohnraum leben. Selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu ermöglichen, gehört für uns zu den großen kommunalpolitischen Herausforderungen. Hier sind die Stadtplanung, die Wohnungswirtschaft aber auch die Pflegedienstleister in einer besonderen Verantwortung.

Wir haben mit dem Wohnteilhabegesetz jetzt eines der modernsten Gesetze für Menschen geschaffen, die in Heimen oder betreuten Wohngemeinschaften leben. Dabei geht es nicht nur um eine fachgerechte Betreuung und Pflege. Es geht immer auch darum, die demokratischen, kulturellen und sozialen Teilhaberechte und -möglichkeiten der Betroffenen zu stärken und ihnen so lange es geht ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Mit der Pflegeversicherungsreform war die Einrichtung von Pflegestützpunkten verbunden, die Beratung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige anbieten. Wir sind stolz darauf, dass der Kreuzberger Pflegestützpunkt in der Wilhelmstraße Testsieger im bundesweiten Vergleich wurde und dass wir mit dem Berliner Kompetenzzentrum zur interkulturellen Öffnung in der Altenhilfe ein bewährtes Beratungs- und Unterstützungsangebot im Bezirk haben.
DIE LINKE unterstützt das persönliche Budget und die persönliche Assistenz, um ein selbstbestimmtes Leben in voller Teilhabe auch außerhalb von Heimen zu ermöglichen.

Seniorinnen und Senioren unseres Bezirks kommen aus vielen Ländern dieser Welt. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen von Leben im Alter, von Familienzusammenhalt, Krankheit, Gesundheit, auch von Sterben und Tod. Die interkulturelle Öffnung der Senioren-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie der Behindertenhilfe ist deshalb von hoher Bedeutung. Wir LINKE setzen uns dafür ein, dass Fördermittel für Einrichtungen künftig auch daran gebunden werden, dass sie kultursensibel eingesetzt werden.

Selbstbestimmung bis zum Lebensende heißt auch, dass Menschen in Würde ohne Schmerzen sterben können. Wir unterstützen den Erhalt und den Ausbau der palliativ-medizinischen Versorgung und die Arbeit der Berliner Hospize.