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Lärm


"Denen, die der Ruhe pflegen, kommen manche ungelegen."
Wilhelm Busch

Friedrichshain-Kreuzberg ist ein bunter Bezirk mit Alteingesessenen und neu Hinzugezogenen, Studierenden, Erwerbslosen, Arbeitern, Akademikerinnen, Rentnerinnen und Rentnern. Dies führt zu unterschiedlichen Interessen und Konflikten, beispielsweise beim Lärm. Wenn sich die Beteiligten nicht einigen können, ist die Politik gefragt.

„Partykultur“ steht dem Ruhebedürfnis der Anwohnerinnen und Anwohner gegenüber. Aufgabe der Politik ist es, diese Interessen auszugleichen. Relativ gut gelungen ist das beispielsweise in der Friedrichshainer Simon-Dach-Straße.
Konflikte gibt und gab es an der Kreuzberger Admiralbrücke oder im Görlitzer Park. Wir halten teure Mediationsverfahren, wie sie die SPD an der Admiralbrücke durchgesetzt hat, für reine Geldverschwendung und Alibi-Veranstaltungen. Wenn sich die Beteiligten nicht einigen können, muss die Politik eine Entscheidung fällen. Und letzten Endes gilt für uns: Das Recht auf Lärmschutz ist wichtiger als das Bedürfnis nach nächtlicher
Freiluft-Party.
In Gebäuden werden wir uns aber immer dafür einsetzen, dass bauliche Lösungen gefunden werden, die Party und Nachtruhe gleichermaßen ermöglichen.