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INTEGRATION

 

In der Vielfalt liegt unsere Chance.

In Friedrichshain-Kreuzberg leben Menschen aus allen 5 Kontinenten, aus über 165 Ländern zusammen. Diese Vielfältigkeit von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Muttersprachen und Religionen ist eine der großen Stärken und Chancen unseres Bezirks.

Nur wer das Gefühl hat, als gleichberechtigtes Mitglied einer Gesellschaft wahrgenommen zu werden, fühlt sich auch eingeladen, in ihr mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Dafür werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.

Berlin hat unter Verantwortung der LINKEN als erstes Bundesland ein Partizipations- und Integrationsgesetz verabschiedet. Die Initiative dazu kam aus den Reihen des Berliner Integrationsbeirats, in dem Vertreter/innen von Migrantenselbstorganisationen, anderen Nichtregierungsorganisationen und des Senats zusammenarbeiten. Die Ziele sind im Wesentlichen die gesetzliche Absicherung bestehender Partizipationsgremien und die interkulturelle Öffnung weiterer Gremien und Einrichtungen auf Landes- und Bezirksebene.
In Friedrichshain-Kreuzberg sind viele dieser Partizipationsmöglichkeiten zum Glück seit langem gelebte alltägliche Praxis. Wir werden das auch weiterhin aktiv unterstützen und uns für eine stärkere Beteiligung von Migrantinnen und Migranten beispielsweise in der Seniorenvertretung einsetzen.

Weitere Schwerpunkte des Partizipations- und Integrationsgesetzes sind die interkulturelle Öffnung von Verwaltung und landeseigenen Betrieben, die Anerkennung interkultureller Kompetenz als wichtige Qualifikation und die Gleichstellung der Religionen durch die Gleichbehandlung religiöser Feiertage und die Aufhebung des Sargzwangs.

Wir schaffen mehr demokratische Teilhabe für alle und tragen dazu bei, dass sich Staat und Verwaltung öffnen und sich auch selbst verändern.
DIE LINKE in ihrer Verantwortung im Bezirksamt hat in den vergangenen Jahren dafür Sorge getragen, dass im Jobcenter und im Gesundheitsamt der Prozess der interkulturellen Öffnung der Verwaltung angeschoben wurde. Dies wollen wir in den nächsten Jahren intensivieren und auf weitere Verwaltungsbereiche ausdehnen.

Ähnlich wie mit dem grundlegenden Umdenken hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit brauchen wir einen Prozess der Reorganisation der Verwaltung, der Entwicklung von Leitbildern, der sicherstellt, dass gesellschaftliche Planung allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft gleiche Chancen einräumt. In der öffentlichen Verwaltung wird dies entscheidend davon geprägt sein, wie sich die Vielfalt unserer Bürgerinnen und Bürger in der Vielfalt der dort Beschäftigten wiederspiegelt.

Neben demokratischer Teilhabe sind Bildung und Erwerbsarbeit wichtige Faktoren für gesellschaftliche Integration.

Wir stehen mit dem Programm „Berlin braucht dich“ und einer Fülle weiter Maßnahmen für die Öffnung des öffentlichen Dienstes und der Wirtschaft für Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund.