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Clubkultur

 

Man kann durchs Leben gehen. Aber man kann auch tanzen.

Die Clubkultur prägt unseren Bezirk und sein Image als Szenebezirk. Aber die zahlreichen Clubs sind auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und sie schaffen Arbeitsplätze. Das SO 36 wurde mit hilfe der LINKEN gerettet. Aber die Zukunft vieler Clubs ist weiterhin nicht gesichert. Wir wollen die Clubs fördern und ihnen Perspektiven sichern.

Friedrichshain-Kreuzberg ist schon lange ein Ort, an dem die unterschiedlichsten Kulturen und vielfältigen Szenekulturen ihren Platz hatten und haben. In letzter Zeit verzeichnet unser Bezirk eine Reihe von Neueröffnungen von Clubs und Diskotheken verschiedenster Subkulturen und Szenen. DIE LINKE begrüßt diese Entwicklung und will diese weiter fördern. Dazu ist es nötig, die Zusammenarbeit von Ordnungsämtern, Bauämtern und anderen mit den Clubbetreibern zu verbessern und zu erleichtern.
Ebenfalls fordern wir, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Ansiedlungen und den Betrieb von Clubs und Diskotheken aktiv unterstützt und etwa bei Fragen nach Standorten alle Möglichkeiten ausschöpft, um die vielfältigen Szenen und Subkulturen zu fördern.

Eine Stärke Friedrichshain-Kreuzbergs findet ihren Ausdruck in Selbstorganisation, in Netzwerken von Kreativen und Subkulturen. Unser Bezirk wirkt als Magnet.
Viele Clubbetreiber sowie Künstlerinnen und Künstler wehren sich dagegen, dass diese positive Anziehungskraft zur Verdrängung der hier lebenden Menschen missbraucht wird. Wir LINKEN finden, dass der überhitzte Immobilienmarkt in Friedrichshain und Kreuzberg nicht nur einkommensschwache Haushalte, sondern auch „Kultur von unten“ vertreibt und dadurch eine Gleichförmigkeit der Kulturlandschaft unterstützt.
Wir treten deshalb für den Erhalt von traditionellen Einrichtungen wie das Otto-Nagel-Studio und die Tilsiter Lichtspiele aber auch das SO 36 und andere Clubs ein.