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Seniorinnen und Senioren


Alte Hasen statt altes Eisen

Das Bild von den Seniorinnen und Senioren als „altes Eisen“, die nur noch versorgt werden, passt nicht zu unserem Menschenbild. Menschen in höherem Lebensalter haben Wissen, Erfahrungen, Kreativität und Können, die für die Gesellschaft von unschätzbarem Wert sind. Nicht einfach im Sinne ökonomischer Verwertbarkeit, sondern als Vermittlung von Wissen und Erfahrungen im Sinne eines solidarischen Miteinanders und einer solidarischen Stadtgesellschaft in Berlin.

 

Wir brauchen die Erfahrungen der älteren Menschen und ihre Bereitschaft, in der Kommunalpolitik aktiv mitzuwirken. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind für das soziale Miteinander in Friedrichshain-Kreuzberg unverzichtbar. Deshalb wollen wir noch mehr Beteiligung und mehr Rechte für die Gestaltung eines generationengerechten Gemeinwesens. Berlin hat als erstes Bundesland ein Seniorenmitwirkungsgesetz beschlossen. Das wollen wir nach ersten Erfahrungen nun weiterentwickeln, um die Beteiligung älterer Menschen an der Gestaltung ihrer Stadt und ihres Bezirks auszuweiten, um mehr Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund für die Arbeit zu gewinnen und um die Beteiligung bei Wahlen zur Senioren-Vertretung zu erhöhen.

Die Befragung der Menschen über 50 in unserem Bezirk hat ergeben, dass sie sehr gern hier wohnen und die Vorzüge des Lebens mitten im Zentrum einer Metropole ebenso schätzen wie die Jüngeren. Wir wollen unseren Bezirk dafür fit machen, dass die alltägliche Versorgung, der Verkehr, das Wohnen, Kultur und Freizeit, Gesundheit auf die Bedürfnisse eines längeren Alterns vorbereitet sind. Wir wollen eine generationengerechte Entwicklung unseres Bezirks. Dazu gehört, in allen Belangen das Zusammenleben von Jung und Alt und die Anforderungen und Chancen einer älter werdenden Gesellschaft mitzudenken.

Die Älteren in unserem Bezirk haben Interesse an neuen Formen der Begegnung zwischen Jung und Alt und von Menschen unterschiedlicher Herkunft und sind bereit, sich aktiv in die Gestaltung neuer Angebote in der Nachbarschaft einzubringen. DIE LINKE setzt sich deshalb dafür ein, in allen Bezirksregionen generationenübergreifende, interkulturell geöffnete Begegnungsstätten wie in der Falckensteinstraße oder am Mehringplatz zu entwickeln.


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