Hipp, jung, alternativ und erlebnisreich sind nur einige Attribute, die viele Menschen mit unserem Bezirk verbinden. In den vergangenen Jahren zeigte Friedrichshain-Kreuzberg zunehmend ein Gesicht, das so nur von Wenigen wahrgenommen wird. In unserem Bezirk gibt es berlinweit die meisten Vorfälle von Alltagsrassismus und gewalttätige Übergriffe mit rechtsextremen Hintergrund auf Andersdenkende und Andersaussehende.
DIE LINKE steht für eine umfassende Teilhabe aller Menschen, die hier leben und für eine Stadt ohne Rassismus. Rechtspopulisten haben mit ihren Inhalten in dieser Stadt und unserem Bezirk keinen Platz. „Friedrichshain-Kreuzberg - tolerant und weltoffen“ – das bleibt unser Ziel. Wir heißen Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung, willkommen.
DIE LINKE im Bezirk und in der BVV pflegt seit Jahren eine enge Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Initiative gegen Rechts oder der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. Seit Jahren beteiligen wir uns an der traditionellen Silvio-Meier-Demonstration und streiten gemeinsam mit vielen Antifaschisten für eine Ehrung von Silvio Meier durch die Benennung eines öffentlichen Ortes, zum Beispiel der Zentralbibliothek in Friedrichshain.
Wir haben den Kampf gegen Geschäfte für Rechte in unserem Bezirk erfolgreich unterstützt. Läden, die ausdrücklich auf eine rechtsextreme Klientel ausgerichtet sind, brauchen wir nicht. Wir wollen, dass sich alle Investoren vor Genehmigung eines Bauantrags dazu verpflichten, keine Flächen an solche Läden zu vermieten. Das Bezirksamt muss mit den ansässigen Vermietern und den großen Einkaufszentren eine entsprechende Selbstverpflichtung aushandeln.

Wir begrüßen, dass der Kleiderladen TromsØ an der Petersburger Straße in spätestens vier Jahren seinen Standort verlassen muss und ab dem 1. 1 .2012 den Namen TromsØ nicht mehr verwenden darf.mehr
Zur angekündigten NPD-Plakataktion und zur Biermeile erklärt Damiano Valgolio, stellvertretender Vorsitzender der LINKEN Friedrichhain-Kreuzberg: „Die NPD hat angekündigt, an diesem Wochenende in ganz Berlin Wahlplakate aufzuhängen. Gleichzeitig will sie die Stadt mit Fackelzügen und „kampferprobten Kameraden“ terrorisieren. DIE LINKE wird sich davon nicht einschüchtern lassen.mehr

In der Nacht zum 18. Mai kam es in Kreuzberg und Neukölln zu feigen Anschlägen auf linke Einrichtungen. Dabei wurden die Scheiben des Wahlkreisbüros unserer Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak mit Steinen eingeworfen. Es war bekannt geworden, dass sie am Wochenende zuvor bei der Gegenversammlung gegen einen Naziaufzug in Kreuzberg aktiv war. Betroffen ist auch ein linkes Hausprojekt in Kreuzberg und die Wohnung eines Nazigegners in Neukölln....mehr
Eine Veranstaltung zum aktiven Gedenken an Silvio Meier Am Sonntag, den 14. November fand in der Theaterkapelle in der Boxhagener Straße eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Berlin zu dem Thema: Her mit der Silvio-Meier-Straße - für ein aktives Gedenken, statt. mehr