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WBM muss bisherige Nachverdichtungspläne für Friedrichshainer Westen aufgegeben

DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg fordert die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) auf, ihre bisherigen Bebauungspläne zur Nachverdichtung im westlichen Friedrichshain endlich aufzugeben. „Die geplante Nachverdichtung ist und bleibt für die Anwohnerinnen und Anwohner in der geplanten Form unzumutbar“, erklärte der Bezirksvorsitzende der LINKEN Pascal Meiser. „Insbesondere die geplante Innenraumbebauung gehört ein für alle Mal zu den Akten gelegt.“

DIE LINKE fordert weiter eine ernsthafte Bürgerbeteiligung, wie sie die Bezirksverordnetenversammlung inzwischen beschlossen hat und erwartet von der WBM, bis zum Abschluss dieser Bürgerbeteiligung auch die Bebauungspläne für die fünf Baufelder in der Kraut- und in der Koppenstraße auszusetzen. Für diese hatte das Bezirksamt noch vor Beschuss der Bezirksverordnetenversammlung vorschnell Bauvorbescheide erteilt.

Die Anwohnerinnen und Anwohner kritisieren die Pläne der WBM zu Recht massiv und auch n der Bezirksverordnetenversammlung gibt es für den ‚Masterplan‘ der WBM ganz offenkundig keine Mehrheit mehr. „Die WBM als öffentliche Wohnungsbaugesellschaft muss den Bürgerwillen in Friedrichshain endlich ernst nehmen“, so LINKE-Vorsitzender Meiser weiter. „Wenn die WBM ihre Pläne nicht freiwillig ändert, ist der Senat als Eigentümer gefordert die WBM zu stoppen.“

  • Pressemitteilung vom 16. Juli 2015
  • Flugblatt DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg - „Bezahlbares und gutes Wohnen im Friedrichshain. DIE LINKE fordert transparente öffentliche Debatte über geplanten Neubau im Friedrichshainer Westen“
  • Beschluss der Hauptversammlung DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg vom 17. April 2014 - „Kein Verdichtungsprogramm der WBM in Friedrichshain-West ohne Transparenz und Beteiligung! Pläne der WBM müssen öffentlicher Überprüfung unterzogen werden“
  • Informationen der Linksfraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg zur aktuellen Situation rund um die Nachverdichtung in Friedrichshain-West.