DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg


Sozialtarife statt Fahrpreiserhöhungen:

Die ÖPNV-Preise steigen ab August

Übervolle oder ausgefallene Züge und Busse, eine seit Jahren nicht mehr voll funktionsfähige S-Bahn sowie zahllose Baustellen und Ersatzverkehre erleben die Berlinerinnen und Berliner tagtäglich. Den Chefs von VBB, BVG und S-Bahn und dem Berliner Senat scheint dies völlig gleichgültig. Wie anders lässt sich sonst erklären, dass zum 1. August die Fahrpreise in Berlin zum dritten Mal in zweieinhalb Jahren erhöht werden?

Das kommt auf uns zu:

  • Der Einzelfahrschein (AB) verteuert sich um 8,3% auf 2,60 Euro,
  • die Kurzstrecke um 7,1% auf 1,50 Euro.
  • Das Jahresabo (AB) kostet 1,7% mehr und zwar künftig 722,- Euro,
  • auch die anderen Fahrscheine in Berlin und dem VBB-Gebiet kosten mehr.

Auch das einst hochgelobte Abo 65+ verteuert sich um 2,2% auf 571,-Euro, das ist mehr als die bundesweite Preissteigerungsrate. Damit sind nun alle Kunden dran, nachdem die Nutzer des "Berlin-Tickets S" schon am 1. Januar 2013 mit einer Preiserhöhung von 7,5% belastet wurden.

Von den Fahrpreiserhöhungen sind mittlere genauso wie niedrige Einkommen betroffen: Rentner genauso wie Hartz IV-Beziehende. Für die Fahrpreiserhöhung wird nur ein anderer Zeitpunkt gewählt, um nicht zu viel Protest zu erregen.

Doch es geht auch anders:

Dieser sozial und ökologisch falschen Preispolitik stellen wir uns entgegen:

  • Der öffentliche Verkehr muss für die Nutzer erheblich günstiger werden.
  • Wir wollen die flächendeckende Einführung von Sozialtarifen und einer Sozial-Bahncard.
  • Perspektivisch wollen wir einen fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr. Erfahrungen zeigen, viel mehr Menschen nutzen ihn, wenn er entgeltfrei und steuerfinanziert ist.

Flyer (Din A5, PDF)

Quelle: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/politik/aktuelles_aktionen/sozialtarife_statt_fahrpreiserhoehungen_die_oepnv_preise_steigen_ab_august/