DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg


21.05.2014

»SOMA Kaza Değildi - SOMA war kein Unfall«

Nach den offiziellen Zahlen sind mehr als 300 Bergarbeiter bei dem Grubenunglück im westtürkischen Soma ums Leben gekommen. Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan erklärte in einer ersten Reaktion, so etwas passiere eben, und ließ die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten im ganzen Land vorgehen. Angehörige und Gewerkschaften fordern hingegen politische Konsequenzen aus dem Unglück. Sie sagen: Das, was in Soma passiert ist, war kein Unfall, sondern Mord.

Wie kommen sie zu diesem Urteil? Wer trägt für das Bergwerksunglück die Verantwortung? Was hat das Unglück von Soma mit der neoliberalen Privatisierungspolitik der Regierung Erdogan zu tun? Und wie geht es in der Türkei jetzt weiter? Über diese und andere Fragen informierte Kıvanç Eliaçik, Internationaler Sekretär des türkischen Gewerkschaftsdachverbandes DiSK, auf einer gemeinsamen Veranstaltung der LINKEN. Friedrichshain-Kreuzberg und des Vereins Allmende e.V. am 21. Mai in Kreuzberg.

Die Bezirksvorsitzenden der LINKEN. Friedrichshain-Kreuzberg Martina Michels und Pascal Meiser sprachen ihr Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer von Soma aus und versprachen, dass DIE LINKE auch weiterhin solidarisch die Proteste gegen die Verantwortlichen für dieses Unglück unterstützen werde.

Quelle: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/politik/aktuelles_aktionen/soma_kaza_degildi_soma_war_kein_unfall/