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18.11.2011

Aktion vor der Deutschen Bank am 18. November 2011

Passant/innen, die am frühen Nachmittag des 18. November am U-Bahnhof Schönleinstraße den Kottbuser Damm querten, mal schnell was einkaufen wollten oder auf dem Heimweg waren erlebten vor der Deutschen Bank ein aufsehenerregendes Schauspiel.

Gut gekleidete Banker spielten mit Geld aus dem Euro-Rettungsschirm Roulette und Angela Merkel schoss Ihnen freigiebig immer wieder das Verzockte nach. Natürlich passiert so etwas üblicherweise nicht in aller Öffentlichkeit, sondern es wurde nachgespielt - in einer Aktion der AG Eurokrise der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg. Drastisch zeigten die Darsteller, was sich gegenwärtig zwischen Politik und Banken abspielt.

Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende der LINKEN. Friedrichshain-Kreuzberg, stellte in Ihrer Rede vor dieser Szene klar, dass es wieder einmal die Beschäftigten, Rentner/innen und Erwerbslosen sind, die die Zeche für die Krise zahlen sollen. Sie forderte, vor allem die Verursacher der Krise, die Großbanken und Spekulanten zur Verantwortung zu ziehen.

Der beste Weg Finanzmarktspekulationen und Zockerei einen Riegel vorzuschieben sei die Zerschlagung des privaten Bankwesens. Die Aktion, so kurz sie auch war, fand bei den Zuschauern nicht nur Aufmerksamkeit, sondern das Anliegen erhielt auch viel Zustimmung.

Beteiligt waren Aktive und Politiker/innen der LINKEN aus Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln, von Landes- und Bundesebene.