DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg


19.01.2013

LINKE unterstützt Protest gegen Zwangsräumung in der Lausitzer Straße 8

Der Protest gegen die Zwangsräumung einer alteingesessenen Familie in der Lausitzer Straße 8 in Kreuzberg geht weiter. Nächster Räumungstermin ist Donnerstag, der 14. Februar, ab 7.00 Uhr. Zahlreiche Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen haben angekündigt, die Zwangsräumung erneut verhindern zu wollen. DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt die Proteste und die geplante friedliche Blockade aktiv. Wir fordern den Hausbesitzer auf, die Kündigung des Mietverhältnisses zurückzunehmen.

Die betroffene Familie wohnt seit 30 Jahren in der Lausitzer Straße. Vor ein paar Jahren wurde ihr Haus verkauft und der neue Vermieter erhöhte direkt die Miete. Die Familie klagte, verlor, versäumte eine Frist und das Gericht gab einer Räumungsklage recht. Jetzt stehen die Familie vor der Verdrängung aus ihrem angestammten Umfeld. Am 22. Oktober konnte durch eine Sitzblockade von etwa 150 Menschen die Vollstreckung des Räumungstitels gegen die Familie schon einmal verhindert werden. Der zweite Räumungstermin am 12. Dezember wurde nach Ankündigung weiterer Proteste aufgrund "formaler Unstimmigkeiten" verschoben - ein weiterer kleiner Erfolg gegen die drohende Zwangsräumung.

Jetzt heißt es: Nicht nachlassen und den Vermieter zum Einlenken zwingen!

Weitere Informationen.
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

http://twitter.com/wirkommenalle

 

Quelle: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/politik/aktuelles_aktionen/linke_unterstuetzt_protest_gegen_zwangsraeumung_in_der_lausitzer_strasse_8/