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07.09.2013

Macht Lärm

Gegen hohe Mieten und Verdrängung

Samstag den 7. September 2013 startete die Mieterinitaitive Kotti und Co. über ihre Jugendgruppe die Kottiyouth  die Lärmdemo gegen steigende Mieten. Es ist nun die 22. Lärmdemo mit der die Initiative gegen die hohen Mieten in Berlin demonstriert. zugleich die letzte Lärmdemo vor den Bundestagswahlen.

Sie ist zugleich ein Protest gegen den Verkauf von kommunalen Eigentum, für niedrige Mieten und höhere Löhne, gegen einen sozialen Wohnungsbau der Profitinteressen zum Opfer fällt, gegen Zwangsräumungen, gegen die vom Jobcentern verordnete Senkung der Kosten für Unterkunft, gegen institutionellen Rassismus und soziale Verdrängung und für  die Möglichkeiten einer genossenschaftlichen Form der des Wohnens und . Ausgelöst wurde der Protest von Mietern aus dem sozialen Wohnungsbaubeständen der privatisierten GSW und Hermes, die sich die neuen Mietsteigerungen nicht leisten können. Seid einem Jahr nun protestiert die Initiative mit von einer Platzbesetzung am Kottbusser Tor, gegen diese Zustände am Kotti, in Kreuzberg und ganz Berlin. Eine große Bedrohung ist die geplante Übername der GSW durch den Profitorientierten Monopolisten "Deutsche Wohnen AG". Dem gegenüber stehen die Mängel in den GSW und Hermes Häusern die seid neuesten auf einem Blog im Internet dokumentiert werden.

http://gsw-hermes-maengel.blogspot.de/2013/08/wohnungen-der-hauser-admiralstr-und.html 

Der Protest ist bunt, es beteiligen sich mehrere Parteien, Verbände Initiativen und türkische Gemeinden.  Die Teilnehmer sind über alle Altersgruppen gemischt. Von Rentner, Beziehern von Transferleistungen, Studenten und Menschen mit niedrigen Einkommen. Berliner aller Coleur, mit türkischen Wurzeln, alteingessen oder hinzugezogen. Sie eint der Kampf gegen die hohen Mieten und die Verdrängung aus der Innenstadt.

Trotz einer mitunter harten Kritik an der vergangenen Mietenpolitik der Rot-roten Regierung und der damit verbundenen Parteienskepsis passen viele Forderungen aus dem Wahlprogramm der Linken zu dem Anliegen des Protestes.  Eine starke Linke täte gut daran Bewegungen wie diese zu ernst zu nehmen und zu zeigen das ihr Wahlprogramm nicht aus leeren Versprechungen besteht, wie die Programme der etablierten Parteien. Eine starke Linke braucht eine starke Bewegung auf der Straße. Sowie die Politik der etablierten Parteien und die öffentliche Meinung einen kräftigen Stoß von links erfahren muß.  

Der nächste Termin wird ist die Aktionsdemo "Wem gehört Berlin?- Gegen den Ausverkauf Berlins!" am 28.9. 2013 und der damit verbundene Bundesweite Aktionstag an dem sich unter anderem auch der Berliner Wassertisch, der S-Bahntisch, Bündnis Zwangsräumung verhindern und auch Kotti & Co. beteiligen.

www.keineprofitemitdermiete.org