31.03.2009
Aktion vor dem Jobcenter in Kreuzberg
Am 31.3. haben wir vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg eine Aktion im Rahmen der Kampagne „Ein Schutzschirm für Menschen” gemacht.
Wir haben einen Stand mit Kaffee für die Wartenden aufgestellt und mit Leuten das Gespräch gesucht, um ihnen Mut zu machen, selbst aktiv zu werden und für die eigenen Rechte zu kämpfen.
Mit der Kampagne will DIE LINKE Menschen, die durch die Wirtschaftskrise von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen sind, zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, ihre Situation deutlich zu verbessern. Statt Banken Milliarden ohne Gegenleistung zu geben, kann man Menschen direkt und wirksam helfen. Dazu gehören:
Für die Aktion hat sich eine gute Vorbereitung ausgezahlt. Wir haben bei einem Vorbereitungstreffen die Ziele der Aktion besprochen und unseren Schwerpunkt auf die Aktivierung gelegt, d.h. mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und diese zur Aktivität zu motivieren. Wir haben überlegt, wie sprechen wie Leute vor dem Jobcenter am besten an? Wer übernimmt welche Aufgabe (z.B. wer bringt das Material mit)? Wann findet ein Aktiventreffen statt, zu dem wir gleich einladen können?
Als wir uns am Aktionstag eine halbe Stunde vor Öffnung des Arbeitsamtes getroffen haben, sind wir nochmals die Vorgehensweise durchgegangen. So wurde allen das Ziel (Aktive für die Idee der Linken gewinnen) erneut vor Augen geführt. Dafür haben wir bereits einen Handzettel vorbereitet mit Tipps zum Einstieg in das Gespräch.Mit von der Partie waren auch unser Transparent zur Schutzschirmaktion, Flyer, Aktivierungsformulare, Unterschriftenlisten, rote Westen und der Kaffeestand zur Verpflegung der Passanten. Es kamen sehr viele Leute vorbei, da unser angemeldeter Stand direkt vor dem Eingang des Jobcenters stand. Gerne nahmen sie unser Angebot des Gratiskaffees an und dadurch war es auch leichter ein Gespräch aufzubauen. Zwischendurch gab es im Team eine kurze Besprechung, in der wir uns ausgetauscht haben, welche Ansprachen am besten funktionieren. Am Besten haben folgende Fragen geklappt: „Hast du von der Demonstration am vergangenen Samstag gehört?“ oder „Findest du es richtig, dass am Samstag in Berlin gegen die Wirtschaftskrise demonstriert wurde?“ Wichtig war vor allem, Interessierten gleich anzubieten, ob man sich gemeinsam treffen möchte. Hatte sich jemand aktiviert, so wurde er also gleich von uns zum Aktiventreffen eingeladen. Insgesamt kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch und mehrere Personen haben den Aktivierungsflyer ausgefüllt. Unser Tagesziel war erreicht und zu unserer Freude hatten wir am Ende der Aktion 10 neue Aktive und sogar ein neues Parteimitglied! Unser Dank gilt neben den AktivistInnen der Sonne, welche uns gut gesinnt war und die Aktion entsprechend warm begleitet hat.