Zurück zur Startseite

01.09.2011

Antikriegstag in Kreuzberg

Deutschland ist Europameister im Waffenexport. Unter den globalen Waffenexporteuren nimmt Deutschland nach den USA und Russland den dritten Platz ein. Und die Tendenz ist steigend: Allein im vergangenen Jahrzehnt hat sich der deutsche Kriegswaffenexport verdoppelt.

Zu den Empfängern deutscher Rüstungsgüter zählen unter anderem Diktaturen und autoritäre Regime, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Das meiste Geld verdient die deutsche Rüstungsindustrie mit U-Booten, Kriegsschiffen, Panzern und Kampfflugzeugen. Mit ihrer Hilfe werden in vielen anderen Ländern Menschen verwundet und getötet. Bestehende Konflikte werden verstärkt, statt sie zu lösen. Denn Waffen bringen keinen Frieden. Deshalb fordern wir Waffen- und Rüstungsexporte grundsätzlich zu verbieten: Wer das Geschäft mit dem Tod beenden möchte, muss den Waffenhandel stoppen.

Zum Antikriegstag haben wir am Kottbusser Tor gegen deutsche Kriege und deutsche Waffenexporte protestiert.

Mit dabei u.a. unsere Kreuzberger Direktkandidat/innen Figen Izgin und Pascal Meiser.