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Kontakt

Bei Interesse an der Arbeit der AG Bildung wenden Sie sich bzw. wendet Euch bitte an Jörg Hafer mail schreiben

Hier gibt es auch Informationen zu unseren aktuellen Themen, zum nächsten Treffen etc.

AG Bildung der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg

Die Arbeitsgruppe Bildung hat sich zur Aufgabe gemacht, bildungspolitische Positionen der LINKEN zu diskutieren und weiter zu entwickeln, akuelle Bildungspolitik zu analysieren und sich mit bildungspolitischen Themen des öffentlichen Diskurses auseinanderzusetzen.

Im Vordergrund stehen dabei für uns natürlich die Kindertagsstätten und Schulen sowie die berufliche und lebensbegleitende Bildung in Friedrichshain und Kreuzberg. Dabei bringen die Mitglieder der AG Bildung ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus eigenen Handlungsfeldern und Arbeitszusammenhängen ein. Neben den monatlichen Treffen und eigenen Veranstaltungen beteiligen wir uns an bildungspolitischen Initiativen und Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene, wie der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) und Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Bildung der LINKEN.

Mitglieder der LINKEN sind genauso willkommen wie Interessierte, die mit uns gemeinsam für eine bessere Bildung streiten wollen.

  • Für ein gerechtes Bildungssystem
  • Für ausreichende Finanzierung von Bildung
  • Für eine Bildung, die Teilhabe und kritische Auseinandersetzung ermöglicht

Für ein gerechtes Bildungssystem

Das deutsche Bildungssystem ist so stark wie kein anderes in den westlichen Industriestaaten geprägt von Ungerechtigkeit. Kinder von AkademikerInnen machen meist auch selbst einen Hochschulabschluss, Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien werden von unserem Schulsystem allzu oft fallen gelassen. Viel zu viele verlassen die Schule ohne jeden Abschluss.

Wir wollen ein Bildungssystem, dass alle Kinder von Anfang an bestmöglich fördert. Dazu gehört für uns ein Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung in Kindertagesstätten ab dem ersten Lebensjahr. Wir machen uns für längeres gemeinsames Lernen in der Schule stark und setzen uns für die Schaffung von Gemeinschaftsschulen ein.

Damit jede und jeder eine qualifizierte Berufsausbildung machen kann, müssen auch die Betriebe in die Pflicht genommen werden: Mit einer Ausbildungsplatzumlage wollen wir eine solidarische Finanzierung der Ausbildung schaffen, zu der alle Betriebe nach ihren Möglichkeiten beitragen. Inklusive Bildung muss stärker gefördert werden. Für Kinder mit Bedarf nach integrativer Förderung müssen ausreichend Angebote geschaffen werden. Die Hochschulen müssen so ausgebaut werden, dass jedeR, der oder die studieren will, dies auch tun kann. Für hochwertige Fort- und Weiterbildungen müssen die Arbeitsagenturen müssen deutlich mehr Geld stecken und Unternehmen müssen für die berufliche Weiterbildung stärker in die Pflicht genommen werden. Damit lebenslanges Lernen Wirklichkeit werden kann, muss schließlich auch die Weiterbildung zur Pflichtaufgabe von Ländern und Kommunen werden.

Bildung muss finanziert werden

Um all das zu finanzieren, müssen Bund, Länder und Kommunen an einem Strang ziehen.

Das Kooperationsverbot, das Bund und Ländern eine Zusammenarbeit in der Bildung verbietet, war eine bildungspolitische Bankrotterklärung der großen Koalition und muss so schnell wie möglich wieder abgeschafft werden. Wir wollen das BAföG so ausbauen, dass Bildung auf allen Stufen unabhängig vom Geldbeutel für jeden zugänglich wird.

Gebühren wollen wir abschaffen – sei es für Kindertagesstätten, Schulen, berufliche Bildung oder Hochschulen.

Bildung muss Teilhabe und kritische Auseinandersetzung ermöglichen

Bildung muss Teilhabe ermöglichen. Sie ist eine Grundlage für eine demokratische Gesellschaft, im Kiez, in der Stadt, im Land und weltweit. Bildung ist Grundlage für einen selbstbestimmten Berufs- und Lebensweg. Bildung ist aber auch die Grundlage dafür, dass jede und jeder sich aktiv in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einmischt. Bildung versetzt Menschen in die Lage, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in Frage zu stellen, Alternativen zu entwickeln und Reformen auf den Weg zu bringen. Kritische Bildung ist damit nicht zuletzt auch eine wichtige Grundlage für gesellschaftliche Veränderungen. Auch deshalb lohnt es sich, für eine bessere Bildung zu streiten.