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18. April 2016 Linksfraktion in der BVV

Hansa 07 - regulären Sportbetrieb ermöglichen (DS/2165/IV)

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt möge prüfen und bis zur Mai-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung berichten, ob eine Möglichkeit gefunden werden kann, im Einvernehmen mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH, auf der Sportanlage Wrangelstraße (OSZ) Container als temporär nutzbare Umkleidekabinen und Duschgelegenheiten aufzustellen. Diese Anlage soll im Rahmen des vorhandenen sog. „Schlüsselvertrages“ vom FC Hansa 07 Kreuzberg genutzt, gereinigt und verwaltet werden.

Begründung:

In der von Hansa 07 bisher als Umkleide- und Duschgelegenheit genutzten Halle der Sportanlage sind derzeit Flüchtlinge untergebracht. Der Verein hat sich in vorbildlicher Weise eingebracht, um den geflüchteten Menschen zu helfen und diese zu unterstützen. Hierfür gilt es an dieser Stelle nochmals zu danken.

Allerdings bedeutet die Nutzung der Halle als Notunterkunft, dass nun keinerlei Umkleide – und Duschmöglichkeiten mehr vorhanden sind. Auswärtige Mannschaften müssen sich im Keller umkleiden, ihre Wertsachen in privaten PKWs verstauen und haben keine Möglichkeit sich nach den ausgetragenen Wettkampfspielen zu duschen. Dies führt zunehmend zu Beschwerden und der reguläre Sportbetrieb ist eingeschränkt. Der Verein hat seinerseits berichtet, mit der BIM GmbH bereits Kontakt aufgenommen zu haben. Allerdings sind diesbezügliche Gespräche noch ohne Ergebnis, bzw. sind Kosten und Arbeitsaufwand der BIM zu hoch.

Die derzeitige Situation wird sich absehbar in den kommenden Monaten nicht verbessern. Selbst wenn die Halle selbst nicht mehr als Notunterkunft genutzt werden wird, sind umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig.

Daher ist zu prüfen, inwieweit eine temporäre Anlage (Container) dort aufgestellt werden kann und wie die Kosten zu tragen sind.