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21. November 2010

Her mit der Silvio Meier Bibliothek

Am 21. November 1992 wurde Sivio Meier, ein Hausbesetzer und bekennender Antifaschist, von Neonazis ermordet. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit acht jungen Neonazis im UBahnhof Samariter-Straße. Die Täter wurden zu kurzen Haftstrafen verurteilt oder freigesprochen.

Wir wollen nun, dass ein auffälliger öffentlicher Ort in Friedrichshain nach Silvio Meier benannt wird, denn "Silvio Meier steht auch für den Mut, sich gegen Nazis zur Wehr zu setzen“, findet Damiano Valgolio, stellvertretender Vorsitzender der LINKEN.

Unsere konkreten Vorschläge für die Benennung nach Silvio Meier sind:

  • die gesamte neue Zentralbibliothek des Bezirkes in der Frankfurter Allee 14A
  • die Gabelsberger Strasse am U-Bahnhof Samariterstrasse und damit genau am Tatort

Bereits im November hat DIE LINKE mit antifaschistischen Gruppen die „Initiative für ein Gedenken“ vorgestellt, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Mit dabei: Freke Over, ehemaliger Abgeordneter und langjähriger Anmelder der Silvio-Meier-Demo.Mehr