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Fraktionsbüro

Rathaus
Yorckstraße 4-11
10965 Berlin
Tel.: 030-90298-2914
Fax: 030-90298-2914
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Fraktionsgeschäftsführer: Mirko Assatzk

DIE LINKE in der BVV von Friedrichshain-Kreuzberg

Unser Fraktionsbüro in der Yorkstraße 4-11

DIE LINKE ist in der Bezirksverordnetenversammlung mit einer Fraktion von 10 Mitgliedern vertreten. Unterstützt werden die Verordneten von Bürgerdeputierten.

Mit Knut Mildner-Spindler stellt DIE LINKE den Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung.

Alle Verordneten sind über den angegebenen Kontakt oder die Fraktionsgeschäftsstelle erreichbar.

 

Unsere Themen und Positionen finden Sie hier

 

Aktuelle Drucksachen der Fraktion
5. August 2010

Aktuelle Baumfällungen (II)

Schriftliche Anfrage SA/306/III mehr

 
27. Juli 2010

Erhaltungssatzungen versus Bauanträge

Schriftliche Anfrage SA/299/III mehr

 
6. Juli 2010

Wrangelkiez macht Schule?!

Die geplante Sekundarschule im Wrangelkiez soll eingerichtet werden mehr

 

Liste aller Anträge oder aller Anfragen anzeigen

Aktuelles aus dem Bezirk

Fällmoratorium während der Brut- und Vegetationszeit

„Die derzeitigen Baumfällungen in Friedrichshain-Kreuzberg müssen sofort ausgesetzt werden“, fordern Halina Wawzyniak, Mitglied des deutschen Bundestages und Vorsitzende der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg und Mirko Assatzk, Umweltpolitischer Sprecher der Fraktion in der BVV.

Damit schließen sie sich der Forderung der Bürgerinitiative Bäume am Landwehrkanal nach einem Fällmoratorium an. Hintergrund dieser Forderung sind die zahlreichen Fällungen von Bäumen ausgerechnet in der Brut- und Vegetationszeit - in der laut Berliner Naturschutzverordnung nur bei Gefahr in Verzug - und nach sachkundiger Überprüfung nach Brut- und Niststätten - eine Fällung erlaubt ist. Dass diese Überprüfungen fachgerecht stattfinden bezweifeln Wawzyniak und Assatzk - werden doch die Fällfirmen mit dieser Aufgabe betreut. Welch Interessenkonflikt tut sich da auf, "immerhin werden diese für das Fällen von Bäumen bezahlt und nicht für das Finden von Nestern" kritisiert Wawzyniak. Für Assatzk zeigt sich, dass sich das Outsourcing - hier die Vergabe von Grünpflege an Fremdfirmen aus Gründen der Kostenersparnis - mal wieder als gescheitert erweist.

Gedenkstätte auf dem Tempelhofer Feld

Linksfraktion fordert Information und Gedenken an Zwangsarbeit und KZ Columbiadamm

Tempelhof als Flughafen für die Rosinenbomber ist weltweit bekannt. Dass der Flughafen im Zeiten Weltkrieg das Zentrum der deutschen Luftrüstungsindustrie war, die tausenden von verschleppten Menschen zur Produktion ihrer Luftwaffe zwang - dies ist Vielen unbekannt. Dies soll sich in Zukunft ändern. Anfang des Jahres forderte die Linsfraktion in einem Antrag, dass auf dem Tempelhofer Feld eine Gedenkstätte entstehen soll, die auf diese Funktion des Tempelhofer Flughafens in den Jahren von 1939-35 hinweisen soll. Mehr

Hilfe für die Fanny-Hensel Siedlung

Das, was momentan bei der Fanny-Hensel Siedlung passiert, kann in Zukunft noch viel mehr Familien treffen: Durch den Wegfall der Anschlussförderung für den sozialen Wohnungsbau droht ihnen eine Verdrängung aus ihrem Wohnumfeld. Beim Runden Tisch Fanny Hensel hat sich zudem gezeigt, dass gar kein verfügbarer Wohnraum für die Menschen vorhanden ist. Denn entgegen der Meinung von Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer, die nicht müde wird zu behaupten, alle MieterInnen, die sich die Mieterhöhungen nicht leisten können, fänden eine neue Bleibe in benachbarten Bezirken bei den Wohungsbaugesellschaften, gibt es diesen Wohnraum nicht. Im schlimmsten Fall droht nun vielen ehemaligen SozialmieterInnen sogar Obdachlosigkeit oder eine 2 Zimmerwohnung für Großfamilien. Und das bei einem mit mehreren Milliarden Euro geförderten Sozialen Wohnungsbau!! 

Die aktuellen Entwicklungen zeigen nun, dass die bestehende Gesetze den Vermietern sogar ermöglichen, zu schalten und zu walten wie es ihnen beliebt: Zur Zeit werden selektive Mieterhöhungen verschickt, um gezielt MieterInnen loszuwerden, die unbequem sind - u.A. auch an den Sprecher der Mieterinitiative Sebastian Jung. Diese Praxis muss beendet werden.Mehr

Alle Fraktionen der BVV unterstützen den Antrag der Linksfraktion und fordern, dass der Senat nun endlich handeln muss. Die Härtefallregelungen müssen angewendet werden, die Senatorin soll aufzeigen, wo die angeblich vorhandenen Ersatzwohnungen zu finden sind. Weiterhin muss die Belegungsbindung aufrecht erhalten werden. Mehr

23.02.2010

DIE LINKE lehnt Haushaltsentwurf 2010/11 ab

Die notwendigen Einschnitte in der sozialen Versorgung sind nicht zu akzeptieren

Wir haben dem Haushaltsentwurf nicht zugestimmt, da er gravierende Einschnitte bei der sozialen Grundversorgung der Bevölkerung beinhaltet. Wir fordern eine eine neue Diskussion über die Frage, welche Angebote in Zukunft zum notwendigen Erhalt sozialer Infrastruktur und öffentlicher Dienstleistungen erforderlich sind und welche Leistungen von der Landesebene und welche von den Bezirken erbracht werden sollen. Diese Diskussion über Ziele und Inhalte der Haushaltspolitik  werden wir mit Vereinen, Trägern und Initiativen in unserem Bezirk, mit den LINKE-Fraktionen in den anderen Bezirksverordnetenversammlungen, wie auch mit unserer Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus führen.

Freies Bieterverfahren aufheben

Interessen des Bezirks müssen beim Verkauf der Eisenbahnmarkthalle berücksichtigt werden

In einem Antrag fordert die Linksfraktion, dass der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH darauf verzichtet, die Eisenbahnmarkthalle höchstbietend zu verkaufen. Die Gefahr bei einem freien Bieterverfahren ist, dass eine großteilige Handelskette den Zuschlag erhält und die momentane kiezorientierte Struktur mit kleinen, regionalen Händlern zerstört wird.

Das Bezirksamt soll gemeinsam mit dem Senat darüber verhandeln, wie die Zukunft der Eisenbahnmarkthalle im Sinne des Bezirks und der Anwohnerinnen und Anwohner - und nicht nur nach den finanziellen Interessen des Landes - gestaltet werden kann.

Transitstrecke Friedrichshain ?

Verlängerung der BAB 100 erhöht Verkehr im Bezirk

Der Senat hat Studien zurückgehalten, in denen durch die Verlängerung der Stadtautobahn bis zum Treptower Park eine Zunahme des Verkehrs im Boxhagener Kiez um c.a. 20%  erwartet wird. Weiterhin belegt eine weitere Studie, dass entgegen der Darstellung des Senats, die Ampeln rund um die Elsenbrücke völlig überlastet werden und der Verkehr massiv in die umliegenden Wohngebiete ausweichen wird.

Mirko Assatzk, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion befürchtet zudem, dass viele Auto- und LKW Fahrer durch Friedrichshain fahren werden, um zur Anschlussstelle Pankow abzukürzen.  

Wir unterstützen den Bezirk in seiner Forderung, die Pläne neu auszulegen, da die Zahlen des Senats geschönt sind. Es bleibt dabei: Keinen weiteren Ausbau der BAB 100 ! 

Petersburger 92 erhalten !

Die Immobilie in der Petersburger Straße soll selbstverwaltet werden

Das Haus in der Petersburger Straße 92 (OT Friedrichshain) gilt als "Interkulturelles Haus", da hauptsächlich Vereine und Initiativen dort ansässig sind, die sich für Integration und Toleranz einsetzen. Seit 2005 wird es vom Liegenschaftsfond verwaltet - nun droht dem Haus ein Bieterverfahren und damit vermutlich das Aus. Die Linksfraktion fordert, dass die momentanen Nutzerinnen und Nutzer das Haus "unter Wert" erwerben können, damit das Projekt erhalten bleibt. Mehr

O2 muss seine Lichtemissionen an den Werbetafeln reduzieren

Durch einen Antrag der Linksfraktion wurden an drei verschiedenen Stellen in den Wohngegenden rund um die Werbetafeln der o2 Arena die Lichtimmissionswerte gemessen. Dabei kam heraus, dass beide Werbetafeln sowohl bei der Raumaufhellung, wie auch bei der Leuchtdichte die zulässigen Werte überschreiten.
Zurzeit wird versucht, mit der Anschutz Entertainment Group (AEG) eine einvernehmliche Lösung zu finden. Veränderungen bei den Laufzeiten sind beobachtet worden. Weitere Maßnahmen könnten z.B. Abschirmungen oder ein dunklerer Bildschirm sein.

Lichtemissionen, bzw. Lichtimmissionen (die Emission ist das, was gesendet wird, die Immission ist das, was an bestimmten Punkten ankommt) gelten als „schädliche Umwelteinwirkungen“, vergleichbar mit Lärm oder Luftverunreinigung, die das Lebensqualität der Betroffenen mindern. Nun müssen die betroffenen Anwohner und Anwohnerinnen kritisch verfolgen, ob sich etwas dauerhaft etwas ändert und den Kontakt mit der Fraktion oder dem Bezirksamt halten.

Jugendeinrichtungen gehören in kommunale Verwaltung!

DIE LINKE in Friedrichshain-Kreuzberg befürchtet eine Übertragung an freie Träger bereits für 2010

Die Fraktion DIE LINKE fordert, dass das bestehende Angebot der Kinder- und Jugendeinrichtungen in kommunaler Verantwortung erhalten bleibt, ohne dass Leistungen, Qualität oder Personal gekürzt werden.

Die Tatsache, dass bereits mit dem Personal der Einrichtungen über die Sparmaßnahmen geredet wurde, - die Tatsache, dass bereits 2010 mit der Übertragung begonnen werden soll, obwohl der im Haushaltsentwurf genannte Einsparvorschlag „Übertragung der bezirklichen Kinder- und Jugendeinrichtungen in freie Trägerschaft“ weder von der BVV diskutiert, noch beschlossen worden ist, - ist nicht nachvollziehbar.

DIE LINKE wird in der Haushaltsdebatte weiter konstruktiv für zusätzliche Mittel streiten. Wenn nötig werden wir ein politisches Veto einlegen, soweit das in unserer bezirklichen Macht steht.

Klimaschutz: Ja - Columbiaquatier: Nein!

Resolution aus der BVV fordert Verzicht auf Randbebauung beim Flughafen Tempelhof

Die große Freifläche des ehemaligen Flughafen Tempelhofs ermöglicht eine Frischluftschneise, die für das Stadtklima unabdingbar ist und daher nicht durch eine Bebauung - wie das geplante Columbiaquatier - zerstört werden darf.

Die Fraktionen DIE LINKE, Bündnis 90/Grüne und SPD fordern in ihrer gemeinsamen Resolution Senat und Abgeordnetenhaus auf, die momentanen Nutzungen nördlich des Columbiadamms - Sport und Kleingärten - "in vollem Umfang" im Flächennutzungsplan festzuschreiben. Mehr

Keine Verdrängung am Kotti!

Drogenprobleme werden nicht mit Polizeieinsätzen gelöst

Mehr als 500 Platzverweise sind von der Polizei in den letzten Wochen am Kottbusser Tor ausgesprochen worden. Außerdem haben Privatbesitzer Betonpoller auf den Bürgersteig aufgestellt, so dass die mobilen Suchthilfen (Druckraum, ärztliche Versorgung) nur noch erschwert parken können. Dabei sind diese Suchthilfen ein wichtiger Kontaktpunkt für Sozialarbeiter. "Unmöglich" findet Barbara Seid, Bezirksverordnete und Sprecherin der Druckrauminitiative dieses Vorgehen. Zumal diese Suchthilfen noch wichtiger geworden sind, weil der Drogenkonsumierraum in der Dresdener Straße nun endgültig die Räume verlassen muss.