DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg


14. September 2016 Linksfraktion in der BVV

Hansa 07 regulären Sportbetrieb ermöglichen II (Dringlichkeitsantrag - DS/2364/IV)

Bereits im April dieses Jahres hat die BVV beschlossen, dass sie sich das Bezirksamt dafür einsetzen soll, dass Hansa 07 ein regulärer Trainings- und Wettkampfbetrieb ermöglicht wird. Die bisher genutzte Schulsporthalle ist derzeit bekanntermaßen noch mit Flüchtlingen belegt und wird wohl in der 39. Kalenderwoche freigezogen. Nach den uns bekannten Einschätzungen besteht hiernach allerdings erheblicher Sanierungsbedarf. Der Vereinsvorsitzende hat uns am Rande der Sportler*innenehrung des Bezirkes am Montag den 12.09.2016 mitgeteilt, dass es in zwei Punkten bisher Einvernehmen erzielt werden konnte:

1. ) Die BIM, als Eigentümerin der Anlage, stimmt grundsätzlich der Errichtung von Dusch- und Umkleidecontainern zu. Allerdings will sie keinerlei Kosten übernehmen.

2.) Die Senatsverwaltung (InSport) hat zugestimmt, die Mietkosten als Folgekosten der Flüchtlingsunterbringung zu tragen.

Diese grundsätzlich positive Entwicklung Wird von der BVV begrüßt, allerdings sind noch einige Fragen die u.U. mit Kosten verbunden sind offen:

1.) Die anzumietenden Container werden mit Versicherungen angeboten. Allerdings mit Eigenbeteiligung in Höhe von bis 300,-- EUR je Einzelfall. Die Senatsverwaltung kann weder die volle Höhe der Versicherungskosten, noch der evtl. entstehenden Kosten aus Eigenbeteiligungen zusagen.

2.) Unter Umständen sind für Detailarbeiten (Untergrundpräparation, Heizung etc.) weitere Zahlungen zu leisten.

Die Bezirksverordnetenversammlung möge daher beschließen:

Da gerade Versichrungen und Eigenbeteiligungen eine nicht kalkulierbare Größe für Hansa 07 darstellen, übernimmt das Bezirksamt bei Bedarf diese Kosten bis zu einer maximalen Höhe von 4.000,- EUR. Mit den Vereinsvertretern ist unmittelbar Kontakt aufzunehmen, damit die Anmietung der Container noch in der Hinrunde erfolgen kann.

Begründung:

Die Situation von Hansa 07 ist seit der Aprilsitzung unverändert. Weiterhin stehen keine Umkleide- und Duschmöglichkeiten zur Verfügung. Der nun nach Ende der Sommerpause wieder aufgenommene Spielbetrieb ist somit nur eingeschränkt möglich. Da sich nicht absehen lässt, in welchem Zeitraum die notwendigen Sanierungsarbeiten an den Hallen begonnen oder gar abgeschlossen werden können, ist dringender Handlungsbedarf geboten.

Auf keinem Fall ist es dem Verein zuzumuten, womöglich die gesamte Spielrunde unter diesen Bedingungen bestreiten zu müssen.

Quelle: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/bvv_fraktion/drucksachen/antraege/detail/browse/3/artikel/hansa-07-regulaeren-sportbetrieb-ermoeglichen-ii-dringlichkeitsantrag-ds2364iv/