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Ein freiwilliges Testen von illegalen Drogen fördert nachweislich einen bewussteren Konsum. Mehr
24.02.2010
Zur Entscheidung der Fraktion DIE LINKE auf der heutigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg, gegen den Entwurf des Bezirkshaushalts zu stimmen, erklärt die Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak (DIE LINKE) aus Friedrichshain-Kreuzberg:
„Mit der Ablehnung des Haushaltes würde der Bezirk unweigerlich in die vorläufige Haushaltswirtschaft eintreten. Ich unterstütze dennoch diese auch in der eigenen Partei umstrittene Entscheidung. Deshalb werde ich heute auch an der Sitzung der BVV teilnehmen.“
„Es war eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Die BVV hatte auch den letzten Haushalt zunächst abgelehnt. Damals gab es Nachverhandlungen und im Ergebnis deutliche Zugeständnisse an den Bezirk. Davon kann diesmal nicht ausgegangen werden. Wenn die Position der LINKEN heute eine Mehrheit findet, wird Friedrichshain-Kreuzberg auf Dauer unter vorläufiger Haushaltswirtschaft stehen. In diesem Wissen haben Partei und Fraktion gleichwohl entschieden, kein weiteres Mal die unzureichenden Zuweisungen des Landes zu akzeptieren. Im Gegensatz zu allen anderen Bezirken werden wir die Fahnenstange kein weiteres Mal künstlich verlängern. Es gilt auf Bundesebene die Kommunalfinanzen neu zu gestalten. Aber auch der Senat muss sich entscheiden, ob er die Bezirke endlich ausfinanziert oder sie perspektivisch abschafft. Ein „weiter so“, kann es nicht geben.“
Kontakt:
Halina Wawzyniak 0172-1596014
23.02.2010
Die notwendigen Einschnitte in der sozialen Versorgung sind nicht zu akzeptieren

Wir haben dem Haushaltsentwurf nicht zugestimmt, da er gravierende Einschnitte bei der sozialen Grundversorgung der Bevölkerung beinhaltet. Wir fordern eine eine neue Diskussion über die Frage, welche Angebote in Zukunft zum notwendigen Erhalt sozialer Infrastruktur und öffentlicher Dienstleistungen erforderlich sind und welche Leistungen von der Landesebene und welche von den Bezirken erbracht werden sollen. Diese Diskussion über Ziele und Inhalte der Haushaltspolitik werden wir mit Vereinen, Trägern und Initiativen in unserem Bezirk, mit den LINKE-Fraktionen in den anderen Bezirksverordnetenversammlungen, wie auch mit unserer Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus führen.
Interessen des Bezirks müssen beim Verkauf der Eisenbahnmarkthalle berücksichtigt werden

In einem Antrag fordert die Linksfraktion, dass der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH darauf verzichtet, die Eisenbahnmarkthalle höchstbietend zu verkaufen. Die Gefahr bei einem freien Bieterverfahren ist, dass eine großteilige Handelskette den Zuschlag erhält und die momentane kiezorientierte Struktur mit kleinen, regionalen Händlern zerstört wird.
Das Bezirksamt soll gemeinsam mit dem Senat darüber verhandeln, wie die Zukunft der Eisenbahnmarkthalle im Sinne des Bezirks und der Anwohnerinnen und Anwohner - und nicht nur nach den finanziellen Interessen des Landes - gestaltet werden kann.
Weitere kommunalen Themen und und Positionen finden sie hier
Beim Verkauf der Eisenbahnmarkthalle soll nicht meistbietend verkauft werden. mehr
Mündliche Anfrage DS/1663/III mehr
Da das Wäldchen auf dem Gleisdreieck Landschaftsschutzgebiet werden soll, soll eine Erhaltung der Landschaft trotz Umbauplänen des Senats gewährleistet werden. mehr
Presseerklärung vom 24.2.2010 mehr
Pressemitteilung von 23.2.2010 mehr
Interessen des Bezirks müssen beim Verkauf berücksichtigt werden. mehr
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mehr
Berliner Beschäftigten werden an das bundesweit geltende Tarifniveau herangeführt mehr
Chance, weiteren Schaden für dieses wichtige Landesunternehmen abzuwenden mehr